10 Jahre GEOCACHING

Vor ca. genau 10 Jahren war ich am Berg mit einem GPS Gerät, ein etrex 30, unterwegs und versuchte mein neues Gerät zu „durchschauen“, zu verstehen wie es funktioniert um damit sicher zu meinem Ziel (Berg) und wieder zurück zu kommen.

Durch Zufall erfuhr ich von einem Spiel, daß die moderne GPS Kommunikation via Satelliten nutzt um gezielt einzelne Punkte, in dem Fall ein Versteck, wieder zu finden und weltweit allen Menschen mit einem Geocaching Account zugänglich zu machen .

Das fand ich Klasse und praktisch für den Berg war es auch, konnte ich doch ständig den Umgang mit dem Gerät üben, überall, weltweit, an jedem Ort, zu jeder Zeit.

Plötzlich war ich Mitglied einer riesigen Community die nur eines wollte, raus gehen in die Natur und Spass haben.

Natürlich gilt es , wie überall einige Regeln zu befolgen. Das wird in den einschlägigen Foren und auf der Homepage von www.geocaching.com jedoch gut erklärt.

Mit einer einfachen und kostenfreien Anmeldung ist man sofort dabei und kann spielen. Eine Premium Version für 30 $ gibt es auch, ist jedoch nicht nötig. Sie ist eher was für User, die auch gerne selber einmal einen Cache verstecken wollen. Dazu gibt es einige Features die sich sicher lohnen.

Kurz zur Geschichte: Durch die Abschaltung der künstlichen Verzerrung des GPS-Signals durch die US-Regierung im Mai 2000 war es erstmals möglich, mit GPS-Geräten auch privat eine auf wenige Meter genaue Positionsbestimmung durchzuführen. Vor 2000 war das nur dem US-Militär vorbehalten und im zivilen Bereich absichtlich auf über 100m verfälscht.

Im gleichen Monat, als die Regierung unter Clinton die zivile GPS-Nutzung ohne Verzerrung freigab, versteckte Dave Ulmer im US-Staat Oregon den ersten Cache und veröffentlichte die Koordinaten in einer Usenet-Newsgroup (frühere Form von den heute bekannten Internetforen).
Als Grundregel setzte er fest, dass man sich ins Logbuch eintragen und einen Gegenstand tauschen muss: „Get some Stuff, Leave some Stuff“. In der Regel sind das Schlüsselanhänger, Ü-Eier-Figuren, aber auch verfolgbare Gegenstände mit Code wie z.B. Travelbugs oder Geocoins.

Erster Geocache im Jahr 2000

Im September 2000 gründete Jeremy Irish die Internetseite geocaching.com und listete alle verfügbaren Geocaches auf. Er übernahm auch die Bestände von Mike Teague und führte ab nun die Listen. Geocaching.com ist seit damals bis heute die größte Geocaching-Datenbank weltweit.

Heute existieren übrigens weltweit über 3 Mio. Geocaches und davon über 50.000 aktive alleine in Österreich. Auf jedem Kontinent, am Süd- und Nordpol, ja sogar in der ISS-Raumstation sind Caches versteckt. Kurz gesagt: beinahe überall.

In meinen 10 Jahren habe ich 6 Geocache versteckt, von den 5 noch aktiv sind. Inzwischen wurden meine Cache’s über 1100 mal gefunden und haben Menschen glücklich gemacht. Damit findet mein Motto „Bewegung ist Leben und Leben ist Bewegung“ einmal mehr Bestätigung und ich freue mich sehr einen kleinen Beitrag zu leisten damit die Menschen raus gehen in die tolle Natur, sich bewegen, abschalten vom Alltag und dabei Spass haben, das ist es was zählt.

In diesem Sinne, geht raus, bewegt Euch und rockt die Geocache’s. Viel Spass dabei wünscht der bewegte Frank

Veröffentlicht von frankbewegt

Sport ist mein Leben - mein Leben ist Sport

3 Kommentare zu „10 Jahre GEOCACHING

  1. Lieber Frank
    Danke für diese Erklärung! Ich habe schon von Geocaching gehört, hatte aber keine Ahnung, um was es dabei geht. Ein wirklich cooles Spiel, vor allem, weil es draussen stattfindet.
    Du hast bestimmt schon Tausende Caches gefunden, oder?
    Wo ist es schwieriger, welche zu finden – eher in der Natur oder in den Städten?

    Gefällt mir

    1. Hi Catrina, ja in den Jahren habe ich schon einige gefunden, am Anfang waren es mehr, je nach Zeit, Lust und Laune.
      Die Naturcaches hab ich am liebsten, da gibt es meist schöne Orte dabei zu entdecken. Normalerweise versteckt der Owner einen Cache dort wo es besonders schön ist um den anderen diesen Ort damit quasi zu zeigen. Die Stadtcaches sind auch schön. Es gibt zum Beispiel Multicaches, da wird man z.B. in Wien an verschiedenen Sehenswürdigkeiten entlang geführt und findet an einzelnen Stationen den Cache. Gerade in der Stadt ist es immer lustig die Cache zu loggen, heisst man muss sich in das Logbuch eintragen, in einer belebten Stadt nicht immer einfach.
      Meist gibt es vor der Haustüre Geocaches, nur wissen es die meisten nicht. Übrigens braucht man heute kein GPS Gerät mehr, jedes Handy mit einer App kann das genauso gut.
      LG Frank

      Gefällt 1 Person

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